Die Schweizer Post schweinerei

Gegen Ende September hat die Schweiz unerwünschte Werbung erhalten, vom Kassensturz und vom TCS, egal ob man einen “Bitte KEINE Reklame” Kleber am Briefkasten hatte oder nicht!  Verdammt woher haben die meine Adresse? Mit dem TCS hatte ich nie was am Hut und Kassensturz schaue ich nicht weil mich Ueli Schmezer anekelt.

Bitte KEINE Werbung

Bild Quelle: http://antiteilchen.com/2007/05/13/bitte-keine-werbung/

Woher zum Teufel haben die meine Adresse? Nachdem ich 2 mal umgezogen bin, zahlreiche Werbung mit “verstorben” zurückgesendet haben nun sowas, SCHEISSE!

Fragen wir mal nach:
Anruf beim TCS, nette Dame am Telefon hat volles Verständis für mein Anliegen, klärt es SOFORT ab und ruft mich zurück. Wow dachte ich, der TCS hat es ja voll drauf. Wir haben nun den 11. Oktober 2009 nach einem Monat immer noch kein rückruf! Bravo TCS, tolle Abklärung, Respekt! Ich hoffe nur das TCS-Mitglieder mit einer Panne nicht auch so lange waren müssen. Das wars  für mich  mit TCS, schickt mir zuerst unerwünschte Werbung, verspricht ne Abklärung und hasta la vista baby!

Der Kassensturz … ! Leider sind  die Damen und Herren schwer zu erreichen: Mo bis Fr von 10.00 bis 12.oo Uhr !!!! 2 Std. pro Tag, GEIL. Ich bewirb mich gleich beim SF. Gut, schreiben wir eine nette Email. Im Gegensatz zum TCS Schweiz, kamm die Antwort vom Kassensturz sehr schnell:

Sehr geehrter Herr XXX
Sie haben eine Probenummer der Konsumentenzeitschrift K-Tipp erhalten und erkundigen sich nun, woher wir Ihre Adresse haben.

(Genau! Eine unerwünschte, veraltete Probenummer.)

Die Adressen für den Werbeversand haben wir für einmaligen Gebrauch vom Rechenzentrum Künzler-Bachmann in St. Gallen gemietet. Künzler-Bachmann erledigt in unserem Auftrag unsere Aboverwaltung, pflegt aber daneben noch eine Datei mit den Adressen der Schweizer Haushalte. Diese Adressen sollten aktuell sein. Sie stammen weitgehend von der Post und werden monatlich mit den neuesten Adressänderungen der Post abgeglichen. So vermeiden wir unnötige Retouren.

(unnötige Retouren?!! Unerwünschte Werbung landet unnötig im Papierkorb!)

Wir führen eine interne Robinsonliste für alle jene, die keine Probeexemplare wünschen. Wir haben Ihre Adresse nun intern sperren lassen.
Freundliche Grüsse
K-Tipp, Redaktion und Verlag

Ok, wäre das nicht ein Fall für den Kassensturz? Die Schweizer Post verkauft einfach Adressen an eine private Firma um den “Bitte KEINE Reklame” Kleber zu umgehen, denn es ist nun ADRESSIERTE Werbung!

Ein Skandal! Puhh Post!!! Wo bleibt hier der Datenschutz?

Was tun? Sich auf zahlreiche Robinson-Listen setzen lassen? Nein, dass kann es nicht sein.
Ein Bekannter erzählte mir das sein Arbeitskollege Dänu seit Jahren folgendes macht:

Er nimmt alle unerwünschte Werbung die er im Briefkasten hat (auch die Adressierte) und wirft Sie in den nächsten “Briefkasten der Post” (den gelben).

Hey Gute IDEE sag ich da nur, wenn die Post schon das Waldsterben unterstützt, unseren “Bitte KEINE Reklame” Kleber nicht respektiert und mit unserer Adresse sehr viel Geld verdient soll sie doch auch den Werbe-Müll entsorgen!

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One Response to “Die Schweizer Post schweinerei”

  1. ich närf mich au immer über di schaiss wärbig im briefchaschte! die chläber nützed gnau en schissdräck. wärbig eifach dänä in chaschte ine keie isch glaub dä einzige wäg um dä scheiss z’stopä

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