Aufgrund der Weltwirtschaftskrise haben immer weniger Menschen in den USA Geld, um ihre Toten zu beerdigen. Die Leichen werden einfach anonym auf der Strasse abgelegt.
Detroit, die Stadt der »Autos«, die Stadt von General Motors: Durch die Krise ist jeder sechste bereits arbeitslos, Obdachlosenheime und Suppenküchen sind mit Industriearbeitern überfüllt, denn der Absturz aus der unteren Mittelklasse in die Gosse geht schnell.

Das Leichenschauhaus von Wayne County kümmerte sich bisher um Tote, die ohne Papiere auf den Straßen aufgesammelt wurden. Doch seit der Wirtschafts- und Finanzkrise ist alles anders geworden. Albert Samuels, der leitende Kriminalbeamte, wird mit einem ganz neuen Problem konfrontiert: Familien, die ihre Angehörigen nicht abholen, weil sie das Geld nicht haben und sich weigern, denn in Michigan kann niemand vom Gesetz her gezwungen werden, seine Angehörigen zu beerdigen.
Immer öfter werden die Toten einfach auf der Straße abgelegt. Etwa zehn Zugänge hat das Leichenschauhaus pro Tag. Dennoch hat Carl Schmidt, der Chef-Pathologe, Verständnis für die Menschen: »In diesen Zeiten ist das Geld so knapp, dass Leute die bittere Wahl haben: Entweder Essen auf den Tisch bringen oder Grossvater beerdigen.«
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22. November 2009 | Geschrieben in Gesellschaft | Keine Kommentare
22. November 2009 | Geschrieben in Politik | Keine Kommentare
Nachdem Barack Obama bereits bei einem Treffen in London durch seine sehr unterwürfige Verbeugung vor dem saudischen König Abdullah aufgefallen war, hat er bei seinem Japan-Besuch jetzt nochmal deutlich nachgelegt:

Die japanische Etikette sieht als höflichste Form gerade einmal eine Verbeugung von 45° vor, warum aber Herr Obama als Führer der USA gegenüber dem Kaiser aus Japan, dem Sohn des Pearl-Harbor-Angreifers, sogar den Diener macht (90°) ist nur schwer nachvollziehbar.
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22. November 2009 | Geschrieben in Politik | Keine Kommentare
Wer meint, »Monsanto« und die anderen Großunternehmen des GVO-Agrobusiness würden bei ihren Geschäften von Wohltätigkeit und dem Willen zur Bekämpfung des Welthungers getrieben, der wäre vielleicht gut beraten, sich einmal genauer anzusehen, wie der »Monsanto«-Konzern sich bestimmte Zuchtschweine und deren Ferkel patentieren lassen will. Das GVO-Unternehmen (GVO steht für gentechnisch veränderte Organismen) will die Kontrolle über die gesamte weltweite Versorgung mit Grundnahrungsmitteln erreichen und die Nahrungskette monopolisieren. Wir sollten uns ernsthaft fragen, ob wir so etwas zulassen sollten.
»Im Jahr 2005 hat Monsanto bei der Internationalen Patentbehörde WIPO (die für geistiges Eigentum und internationale Patentvereinbarungen zuständige UN-Organisation) in Genf ein Patent auf Zuchtherden von Schweinen und deren Nachkommen gestellt. Der Forscher Christopher Then, ein Experte für GVO-Patente, schrieb damals: »Wenn diese Patente erteilt werden, kann Monsanto Züchter und Bauern mit rechtlichen Mitteln daran hindern, Schweine zu züchten, deren Charakteristika in dem Patentanspruch beschrieben werden, oder sie zur Zahlung von Patentgebühren zwingen. Es ist ein erster Schritt in Richtung auf genau die Art von Kontrolle eines Konzerns über eine Tierart, die Monsanto schon jetzt höchst aggressiv für Saatgut und bestimmte Pflanzenarten ausübt.«
In meinem Buch Saat der Zerstörung: Die dunkle Seite der Gen-Manipulation beschreibe ich die politischen Beziehungen von Monsanto, DuPont oder Dow zur US-Regierung, zum Pentagon und zum US-Landwirtschaftsministerium sowie die Spur von Todesfällen, Lügen, Vertuschung und offiziellen Schmiergeldern, mit denen der gefährliche Plan zur völligen Kontrolle der weltweiten Nahrungskette verwirklicht werden soll. Bis vor Kurzem richtete sich die Aufmerksamkeit vorrangig auf die Kontrolle über wesentliches Saatgut in der Nahrungskette – Reis, Sojabohnen, Mais, aber auch Baumwolle und Zuckerrüben. Jetzt wird versucht, diese Kontrolle auf Nutztiere wie Schweine auszuweiten.
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22. November 2009 | Geschrieben in Gesellschaft, Wirtschaft | Keine Kommentare