Wenn Israel den Iran zuerst angreift

Das Washington Institute for Near East Policy trommelt für einen Luftkrieg Israels und der USA gegen den Iran, der Wochen bis Monate dauern könnte und in dem täglich Hunderte von Angriffen auf bis zu 10.000 Ziele geflogen werden sollen.

Die Gefahr, dass Israel einen Luftkrieg mit dem Iran anzettelt, den die USA umgehend ausweiten, wird immer größer. Der bekannte investigative US-Journalist Seymour M. Hersh hat in seinem bereits Anfang April 2006 publizierten Artikel „Die Iran-Pläne“ (1) Folgendes mitgeteilt:

“Auf einer Konferenz zur Sicherheit im Mittleren Osten im letzten Monat in Berlin verteilte Colonel (Oberst) Sam Gardiner, ein Militär-Analyst, der vor seinem Ausscheiden aus der Air Force im Jahr 1987 am „National War College“ (dem Nationalen Kriegskolleg in Washington) lehrte, ein Papier mit einer Schätzung, was nötig wäre, um das iranische Nuklear-Programm zu zerstören. An Hand von Satelliten-Fotos von den bekannten Einrichtungen schätzte Gardiner, dass mindestens vierhundert Ziele getroffen werden müssten. Er fügte hinzu: ‘Ich glaube nicht, dass die US-Militärplaner es dabei bewenden ließen. Der Iran hat möglicherweise zwei Fabriken für Chemiewaffen. Die wären zu treffen. Wir müssten auch die Mittelstreckenraketen ausschalten, die kürzlich näher an den Irak heran verlegt wurden. Es gibt vierzehn Flugplätze mit verbunkerten Flugzeugen. Diese Bedrohung müssten wir loswerden. Wir müssten die Waffensysteme treffen, von denen die Schifffahrt im Golf bedroht werden könnte. Wir müssten also die Abschuss-Einrichtungen für Lenkflugkörper und die iranischen Diesel-Unterseeboote treffen. Einige der Ziele sind auch mit tief in die Erde eindringenden Waffen nur schwer zu zerstören. Das US-Militär wird Spezialkräfte einsetzen müssen.’“

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Frau Merkel wie peinlich!

Schande, schande, schande über die Deutsche Regierung. Frau Angela Merkel diqualifiziert sich gleich selber mit ihrer Antwort. Fast so peinlich wie die Solo-Nummer von Herrn Bundesrat Merz in Lybien.

Gut zu wissen wie nun in Deutschland regiert wird. Also liebe Schweizer, Augen auf!

 

Arschlöcher profitieren doch!!

Voilà, reklamiert lohnt sich. Unser Motto daher: Sei ein echtes Arschloch und profitieren von den Firmen :)

Meckern macht den Kunden zum König

Nicht immer arbeiten Callcenter von grossen Unternehmen besonders effizient. Schlaue Kunden machen sich das zunutze.

Swisscom behandelt nörgelnde Kunden gut. (Bild: Keystone)

Nicolas*, Leser von «20 Minutes», weiss, wie Callcenter funktionieren. Kein Wunder, denn vor zehn Jahren hat er für Orange selber eines eingerichtet. Und deshalb ist Nicolas auch bekannt, dass viele Unternehmen Daten über ihre Kunden erfassen und diese elektronisch verwalten.

So geben beispielsweise Emoticons wie Smileys Aufschluss über die Stimmungslage des Klienten beim letzten Anruf. Eine schlechte Strategie des Kunden, meint zumindest der Experte: Seiner Erfahrung nach zahlt sich Murren, Schimpfen und Nörgeln nämlich viel eher aus als Freundlichkeit.

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Bald Krieg mit dem Iran dank Atom-Lüge?!

Obamas Anfeindungen gegen den Iran verfolgen eine andere Absicht: Mit Hilfe der Medien soll die Öffentlichkeit auf einen endlosen Krieg vorbereitet werden

Von John Pilger, 01.10.2009 – New Statesman (Original Artikel)

Im Jahr 2001 veröffentlichte der OBSERVER eine Reihe von Berichten, in denen behauptet wurde, es bestehe eine “irakische Connection” zu Al-Qaida; darin wurde sogar die Basis im Irak beschrieben, in der Terroristen ausgebildet würden, und eine Einrichtung genannt, in der Anthrax (Milzbrand) als (biologische) Massenvernichtungswaffe hergestellt werde. Das war alles falsch. US-Geheimdienste und Exiliraker hatten erfundene Geschichten in britische und amerikanische Medien lanciert, die es George Bush und Tony Blair ermöglichten, eine illegale Invasion zu starten, die nach neuesten Studien 1,3 Millionen Iraker das Leben gekostet hat.

Eine ähnlich Kampagne läuft jetzt gegen den Iran: die gleiche Serie von “Enthüllungen” durch Regierungen und Medien, das gleiche Gerede über eine Krise. “Wegen einer geheimen Atomanlage zeichnet sich ein Showdown mit dem Iran ab”, erklärte der OBSERVER am 26. September. “Showdown” (Kraftprobe) ist das neue Thema, ein High Noon (Anlehnung an den Western “Zwölf Uhr mittags”) zeichnet sich ab. Die Uhr tickt. Das Gute kämpft gegen das Böse. Ein neuer verbindlicherer US-Präsident hatte doch versprochen, die Bush-Jahre auszulöschen.

Erinnern wir uns an die berüchtigte Titelseite des GUARDIAN vom 22. Mai 2007: “Irans heimlicher Plan für eine Sommeroffensive zur Vertreibung der US-Truppen aus dem Irak”. Ihr Autor Simon Tisdall berief sich auf haltlose Behauptungen aus dem Pentagon über einen iranischen “Kriegsplan”, nach dem die US-Streitkräfte im September (2007) angegriffen und aus dem Irak vertrieben werden sollten; das war nachweislich eine Falschmeldung, die aber nie dementiert wurde. (THE OBSERVER und THE GURDIAN sind britische Zeitungen.)

Im offiziellen Jargon heißt diese Art Propaganda “Psy-Ops”, das ist das militärische Kürzel für “Psychologische Operationen”. Im Pentagon und in Whitehall sind sie zu einem wichtigen Bestandteil einer diplomatischen und militärischen Kampagne geworden, die den Iran blockieren, isolieren und schwächen soll; eine angeblich vom Iran ausgehende “atomare Bedrohung” wird von Barack Obama und Gordon Brown systematisch aufgebauscht, und von der BBC und den anderen Medienanstalten als objektive Nachricht nachgeplappert und verbreitet. Dabei ist auch das wieder eine Fälschung.

Die Drohung ist einseitig

Am 16. September gab (das US-Nachrichtenmagazin) NEWSWEEK bekannt, dass die wichtigsten US-Geheimdienste dem Weißen Haus berichtet hätten, der “atomare Status” des Irans habe sich seit der National Intelligence Estimate (der Einschätzung der nationalen Geheimdienste) vom November 2007 nicht verändert; damals wurde mit “ziemlicher Sicherheit” festgestellt, dass der Iran 2003 sein vermutetes (Atomwaffen-)Programm eingestellt habe. Auch die International Atomic Energy Agency/IAEA hat das immer wieder bestätigt. Die gegenwärtige Propaganda wird ergänzt durch die Ankündigung Obamas, die Vereinigten Staaten verzichteten darauf, Raketen in der Nähe der russischen Grenze aufzustellen. Damit soll nur die Tatsache kaschiert werden, dass sich die Anzahl der in Europa zu stationierenden US-Raketen in Wirklichkeit erhöhen wird, weil (mehr als) die Raketen, auf die angeblich verzichtet wurde, auf Schiffen stationiert werden sollen. Russland soll mit diesem Spiel nur dazu gebracht werden, sich der US-Kampagne gegen den Iran anzuschließen oder sie wenigstens nicht zu behindern. Obama verkündete: “Präsident Bush hatte Recht damit, dass die ballistischen Raketen des Irans eine schwere Bedrohung [für Europa und die Vereinigten Staaten] darstellten.” Dabei ist die Behauptung, der Iran könnte einen selbstmörderischen Angriff auf die Vereinigten Staaten erwägen, einfach absurd. Die Bedrohung ist wie immer sehr einseitig und geht von der einzigen Supermacht der Welt aus, die den Iran umzingelt hat.

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